Die Präsidentin/der Präsident des Landgerichts (Amtsgerichts) bestimmt alle fünf Jahre die erforderliche Zahl von Haupt- und Hilfsschöffinnen und -schöffen für die Schöffengerichte und die Strafkammern des Landgerichts.

Die Gemeinden stellen in jedem fünften Jahr für die Schöffinnen und Schöffen des Amts- und Landgerichts einheitliche Vorschlagslisten auf. Das Verfahren zur Aufstellung der Vorschlagslisten sowie des Ablaufs der Schöffenwahl und -auslosung ist detailliert in dem Gemeinsamen Runderlass des Justizministeriums (3221 - I. 2) und des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration (313 - 6153) vom 04.03.2009 geregelt.

Weitere wichtige Vorschriften:

  • §§ 28 ff., 77 GVG
  • Unterweisung der Schöffen (RV d. JM NW vom 3. März 1986 - 3221 - III A. 2 -)
  • Ehrung von ehrenamtlichen Richtern (RV d. JM NW vom 2. August 2004 - 3221 - I. 6 -)