Meldung

Ein Prüfling, der sich nach dem fünften Fachsemester bis spätestens zum Abschluss des siebten Fachsemesters eines ununterbrochenen Studiums zur staatlichen Pflichtfachprüfung meldet, kann auf Antrag die Aufsichtsarbeiten in zwei oder drei zeitlich getrennten Abschnitten anfertigen (§ 12 JAG NRW). Dabei genügt es, wenn der Prüfling das Rechtsgebiet angibt, mit dem er beginnen möchte. Prüflinge, die sich zum Ende ihres siebten Fachsemesters zur Prüfung anmelden, müssen sich zum Ende des Wintersemesters spätestens für die Aufsichtsarbeiten im Monat Mai, zum Ende des Sommersemesters spätestens für die Aufsichtsarbeiten im Monat November melden. Wer sich nach dem Abschluss des siebten Fachsemesters zur Prüfung meldet, hat sämtliche Aufsichtsarbeiten ohne zeitliche Unterbrechung anzufertigen.

Die Abschichtung findet im Rahmen eines Freiversuchs statt. § 25 Abs. 2 bis 5 JAG NRW finden Anwendung.

Fortsetzung der Abschichtung

Um die Abschichtung fortzusetzen reicht eine einfache schriftliche Anzeige des Prüflings aus, aus der sich, neben dem Aktenzeichen, der nächste gewünschte Monat für die Anfertigung der Aufsichtsarbeiten und das Rechtsgebiet ergeben. Die Anmeldefristen sind zu beachten. Die Fortsetzungsanzeige kann per Post oder per E-Mail übersandt werden. Im letzteren Fall muss die E-Mail von der bei der Meldung zur staatlichen Pflichtfachprüfung mitgeteilten E-Mail-Adresse aus gesendet werden. Hat sich diese geändert, muss ein Scan des gültigen Personalausweises mitübersandt werden.

Der Prüfling muss sich bis zum Abschluss des achten Fachsemesters zur Anfertigung der letzten Aufsichtsarbeiten gemeldet haben. Ansonsten wird er von Amts wegen zum nächstmöglichen Termin geladen.

Verteilung

Prüflinge, die sich z.B. bereits nach dem fünften Fachsemester zur staatlichen Pflichtfachprüfung melden, können die Anfertigung der Aufsichtsarbeiten in alle drei zur Verfügung stehenden Semester (sechstes, siebtes und achtes Semester) verteilen.

Mitteilung der Ergebnisse

Die Ergebnisse des zuerst geschriebenen und ggf. auch des zweiten Rechtsgebietes (bei Aufteilung in drei Blöcke) werden jeweils nach Eingang beim Justizprüfungsamt mitgeteilt. Sollte dies nicht erwünscht sein, muss eine entsprechende schriftliche Erklärung unter Angabe des Aktenzeichens gegenüber dem Justizprüfungsamt abgegeben werden. Die Ergebnisse des letzten Blockes werden mit der Ladung zur mündlichen Prüfung mitgeteilt.

Meldevordruck

Merkblatt zum Freiversuch (§ 25 JAG NRW)

Anmeldefristen