Voraussetzungen

Ein Auslandssemester kann bei der Berechnung der Fachsemesteranzahl für den sogenannten Freiversuch unberücksichtigt bleiben, wenn der Prüfling nachweislich an einer ausländischen Universität für das Fach Rechtswissenschaft eingeschrieben war, rechtswissenschaftliche Vorlesungen in einem Umfang, in der Regel von mindestens acht Stunden je Woche, im ausländischen Recht besucht und je halbjährigem Studienaufenthalt mindestens einen Leistungsnachweis im ausländischen Recht erworben hat (§ 25 Abs. 2 Nr. 3 JAG NRW 2003).

Zum ausländischen Recht zählt auch Völker- und Europarecht sowie internationales Privatrecht. Der Nachweis der Wochenstunden kann geführt werden durch Vorlage einer Bescheinigung der Universität über die Wochenstunden der einzelnen Kurse aber auch durch Vorlage des Kursbuches oder des Vorlesungskommentars oder online durch die Einsendung eines Links zu der entsprechenden Internetseite der Universität, falls die Stundenzahl dort angegeben ist.

Sollten seitens der ausländischen Universität nur Blockveranstaltungen angeboten werden, muss eine Belegung von mindestens 96 Stunden nachgewiesen werden.

Ein Freisemester kann auch bewilligt werden, wenn mindestens 12 ECTS-Credits in Vorlesungen im ausländischen Recht erworben wurden.

Antrag

Der Antrag ist schriftlich, aber ansonsten formlos zu stellen. Er kann auch per E-Mail mit eingescannten Dokumenten gestellt werden. Einen Vordruck gibt es nicht.
   
Merkblatt zum Freiversuch (§ 25 JAG NRW) .