Oberlandesgericht Hamm

Das Oberlandesgericht Hamm und die Generalstaatsanwaltschaft Hamm residieren seit Ende der 1950er Jahre in einem Justizgebäude an der Heßlerstraße 53 in Hamm. Das in den Jahren 1955 bis 1958 errichtete Gebäude bestand zunächst aus drei Gebäudeteilen. Im Zuge der im Jahre 1999 begonnenen Bauarbeiten wurde es um eine Halle und ein Hochhaus erweitert.

Das Hochhaus ist mit rund 60 Metern Höhe und 15 Geschossen auch gleichzeitig das höchste Bürogebäude der Stadt Hamm. Zwischen dem ebenfalls erweiterten Saaltrakt und dem Hochhaus entstand die über 800 m² große, einladende Eingangshalle. Sie empfängt heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Besucher in Deutschlands größtem Oberlandesgericht.

Seit der Fertigstellung des Ausbaus und der grundlegenden Sanierung der Altbauten im Jahre 2003 stehen dem Oberlandesgericht, und der Generalstaatsanwaltschaft Hamm, zusammen mit dem Justizprüfungsamt, dem Anwaltsgerichtshof und dem Dienstgerichtshof für Richter, eine Nutzfläche von rund 35.000 m² zur Verfügung.

Wie andere öffentliche Gebäude auch steht das Oberlandesgericht Hamm im Eigentum des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), der gemeinsam mit dem Nutzer das sogenannte „Facility-Management“ betreibt.