Mit Erlass vom 29.06.1999 hat das Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Voraussetzungen für die Einstellung in den richterlichen Dienst des Landes verbindlich geregelt.

Danach können Bewerber/innen zu einem Auswahlgespräch geladen werden, die die Mindestpunktzahl von 7,76 Punkten in der zweiten juristischen Staatsprüfung erreicht haben.

Hinweis:

Es werden vorrangig solche Bewerber/innen geladen, die das 2. Staatsexamen mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ und das 1. Staatsexamen mindestens mit der Note „befriedigend“ abgelegt haben.

Das Land NRW bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ausdrücklich erwünscht.

In ein Richterverhältnis auf Probe darf nach § 2 Abs. 2 LRiStaG in Verbindung mit § 14 Abs. 3 LBG NRW nur eine Person eingestellt werden, die das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Aus § 14 LBG NRW ergeben sich einige Ausnahmetatbestände, die diesen Zeitpunkt nach hinten verschieben können.