Jeder angehende Volljurist hat vor seiner 2. juristischen Staatsprüfung als Rechtsreferendar den juristischen Vorbereitungsdienst zu durchlaufen. Möchten Sie wissen, wie Sie in den Vorbereitungsdienst aufgenommen werden können, oder mehr über Ihre Stellung als Rechtsreferendar und die Ausbildung selbst erfahren, können Sie sich hier eingehend informieren.
    
Insbesondere in den Hinweisen zum Einstellungsverfahren für den juristischen Vorbereitungsdienst, die auch die Bewerbungsunterlagen enthalten, und im Merkblatt für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm werden Sie die Antworten auf viele Ihrer Fragen finden. 

  

Hinweise zum juristischen Vorbereitungsdienst

Um auch während der Corona-Pandemie eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Referendarinnen und Referendare zu gewährleisten, dabei aber zugleich die Ansteckungsgefahr zu minimieren, ist von der Ausbildungsleiterin bei dem Oberlandesgericht Hamm und den Ausbildungsleitern bei den Oberlandesgerichten Düsseldorf und Köln unter Beteiligung des Ministeriums der Justiz Folgendes beschlossen worden:

1. Arbeitsgemeinschaften

Seit Anfang Mai 2020 wird der Unterricht in den Arbeitsgemeinschaften bis auf Weiteres digital in Form von Videokonferenzen durchgeführt. Die Einzelheiten ergeben sich aus den vom Zentralen IT-Dienstleiter der Justiz NRW erstellten Handreichungen für Arbeitsgemeinschaftsleiterinnen und Arbeitsgemeinschaftsleiter sowie für Referendarinnen und Referendare.

2. Praxisausbildung

Im Rahmen der praktischen Einzelausbildung sind die bekannten Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie die aktuell zum Arbeitsschutz veröffentlichten Standards einzuhalten. Insbesondere soll zur Unterbrechung von Infektionsketten der empfohlene Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden bzw. durch alternative Schutzmaßnahmen der Gesundheitsschutz gewährleistet werden. Die Einzelheiten sind mit den Ausbilderinnen und Ausbildern vor Ort abzusprechen.

  

Aktuelle Informationen zum Einstellungsverfahren
Wartezeiten sowie kurzfristig zu besetzende Ausbildungsplätze/Änderung der Planung zu Einstellungsorten und -terminen